Syrinx - Was ist das?

Die Syringomyelie ist eine seltene Rückenmarkserkrankung, bei der sich innerhalb des Nervengewebes, vor allem im Rückenmark des Hals- und Brustbereiches, mit Flüssigkeit gefüllte Zysten (Syring) bilden.

Die Bezeichnung Syringomyelie leitet sich aus dem Griechischen ab: Syrinx flötenartige Form der Zyste und Myelon das Rückenmark.

In diesen Zysten sind keine funktionsfähigen Nervenzellen und Nervenbahnen mehr vorhanden, so dass es langfristig zu Ausfallerscheinungen kommt.

Der Schweregrad der Erkrankung, insbesondere auch das Fortschreiten der Krankheitszeichen, sind individuell und sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Dabei bestimmte nicht die Größe, sondern die Lage der Syring im Rückenmark über den Schweregrad von Beschwerden.