Informationen

Syrinx-Selbstihlfegruppe-NRW
Hubert Schmolke-Magalhaes

Dahlhauser Str. 134a
D-45279 Essen  

 Tel. +49 (0) 201 - 53 68 144
Email:  info@shg-syrinx-nrw.de

 

 

 

Was ist die Ursache?

Jede Syringomyelie hat eine Ursache!

Die Syringomyelie kann durch verschiedene Ursachen (angeboren, oder erworben) ausgelöst werden.

Die häufigste angeborene Ursache ist die Arnold-Chiari-Malformation. Das ist eine Fehlbildung, die nach einem Pathologen aus Prag benannt ist, der sie zuerst beschrieben hat. Dieses Krankheitsbild stellt eine Veränderung des Knochens am Hinterhaupt dar, die dazu führt, dass der Platz für das Gehirn, das in der früheren Kindheit wächst, nicht ausreichend ist. Dadurch wächst ein Teil des Kleinhirns in das Hinterhauptsloch hinein und drückt dort von hintern auf das Rückenmark. Dies führt langfristig oft zu einer Syringomyelie.

Weitere Erkrankungen die zu einer Syringomyelie führen können, zählen narbige Verwachsungen der Hirn-, und Rückenmarkshäute sog. Arachnopathien. Für Arachnopathien sind am häufigsten Entzündungen die Ursache. Zum Beispiel kann eine Meningitis (Hirnhautentzündung), oder eine Blutung zu einer Arachnopathie am Hinterhauptsloch führen, die dann eine Syringomyelie auslöst. Nach Operationen am Hinterhauptsloch, ist durch Narbenbildungen die Entstehung einer Syringomyelie genauso denkbar.

Dies gilt auch für auslösende Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule und auch hier wird zwischen Missbildungen, Veränderungen der Rückenmarkshäute, sowie Tumoren unterschieden.

Eine der häufigsten Ursachen sind Unfälle. Durch die Verletzung der Rückenmarkshäute in Zusammenhang mit einer Rückenmarks-, oder Wirbelsäulenverletzung kann eine Arachnopathie entstehen, die eine Syringomyelie verursacht.

Was verbindet alle diese genannten Erkrankungen, was haben sie gemeinsam, dass sie eine Syringomyelie erzeugen können. Diese Erkrankungen haben eine Liquorzirkulationsstörung zur Folge.

Liquor ist das Hirn-, bzw. Nervenwasser, das in den Hirnkammern gebildet und normalerweise frei um das Rückenmark zirkuliert.

Alle Erkrankungen die diese Zirkulation beeinträchtigen, sind prinzipiell zum auslösen einer Syringomyelie geeignet, welche immer durch eine Störung der Liquorzirkulation entsteht.