Informationen

Syrinx-Selbstihlfegruppe-NRW
Hubert Schmolke-Magalhaes

Dahlhauser Str. 134a
D-45279 Essen  

 Tel. +49 (0) 201 - 53 68 144
Email:  info@shg-syrinx-nrw.de

 

 

 

Die Syringomyelie hat viele verschiedene Krankheitszeichen, die je nach Lage der Syring unterschiedlich sind.

Die ersten Symptome sind meistens nachlassende Kraft in Armen oder Beinen, Gefühlsstörungen, Taubheit und Schmerzen.

Beobachtete Symptome die häufig auftreten sind:

  • Scharfer, brennender Schmerz und Druckgefühl in den Körperteilen unter- und oberhalb der Syring
  • Verlust des Temperaturgefühls auf Teilen der Haut
  • Störungen der Tiefensensibilität / Lagesinn (man weiß nicht wo Arme oder Beine sind), Kribbeln in den Gliedmaßen, Krämpfe, Muskelspasmen, Lähmungserscheinungen, unruhige Beine, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Schlaflosigkeit Ermüdungs-, und Erschöpfungszustände, Koordinationsprobleme.
  • Sehstörung, Hörstörung, Sprachstörung, Schluckstörung
  • Inkontinenz, von Blase und Darm, Blasen-, und Darmlähmung, Impotenz.

Das Auftreten und die Stärke der Symptome sind sehr unterschiedlich. Es gibt wider Erwarten auch keine direkte Beziehung zwischen den Symptomen und der Größe der Syring.

Da diese Symptome auch bei anderen Krankheiten wie z B. Multipler Sklerose auftreten, ist die Diagnose von Syringomyelie nicht immer einfach. Eine eindeutige Diagnose kann man nur durch ein Kernspin-, bzw. Magnetresonanztomographie stellen. Auf den Bilden ist die Syring auch ohne Verwendung von Kontrastmitteln zu sehen.

 

Gibt es Folgeerkrankungen?

Je nach Lage der Syring kann es zur Mangel-Versorgung der Muskulatur und der Knochen kommen. Das kann dann unter Umständen zu Spondylose, Skoliose, Bandscheibenschwund, Wirbelkörperschäden, Muskelschwund, Knorpelschäden, Knorpelschwund; Buckelbildung, geschwollene Hände, Füße usw., gestörte Schweißabsonderung, postoperative Infektionen und depressive Verstimmungen führen.