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Syrinx-Selbstihlfegruppe-NRW
Hubert Schmolke-Magalhaes

Dahlhauser Str. 134a
D-45279 Essen  

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Kann man Syringomyelie heilen?

Wie die Symptome ist auch der Verlauf individuell, sehr verschieden und nicht vorhersehbar. In den meisten Fällen ist die Syringomyelie allerdings fortschreitend und führt zum Verlust der Bewegungsfähigkeit unterhalb der Syring. Der Prozess kann schnell fortschreiten, aber auch lange Pausen einlegen.

Bis vor ein paar Jahren war die einzig bekannte Behandlung eine Shunt - Implantation. Dabei wird ein Shunt – eine Art „Röhre“ in die Syring eingeführt, dessen Ende außerhalb des Rückenmarkes liegt, so dass die Flüssigkeit abfließen kann. Diese OP hat den Nachteil, dass Nervengewebe zerstört wird und die Rückenmarkshäute beschädigt werden. Sowohl das Vorhandensein des Shunt, als auch die Schädigung der Rückenmarkshäute können eine weitere Syringomyelie auslösen.

Da die Shunt – Implantation häufig mehr schadet als nutzt, ist man mittlerweile der Meinung, dass eine solche Operation nicht mehr angewandt werden sollte, oder nur als letztes Mittel, wenn andere Behandlungen nicht sinnvoll sind.

Inzwischen sind auf diesem Gebiet führende Ärzte der Meinung, dass man versuchen sollte die Ursachen der Syringomyelie zu behandeln, also durch eine Operation die ursächlichen Schäden am Rückenmark zu beseitigen, oder zu begrenzen.

Mit diesem Vorgehen hat man bisher erheblich bessere Erfolge, als mit den Shunt erzielt.

Der Zeitpunkt einer Operation sollte gut überlegt werden und es ist ebenfalls sehr ratsam, dabei auch mehrere Meinungen von führenden Neurochirurgen einzuholen.